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Programm für die Deutsche Schule

Programm für die Deutsche Schule

Am 29. Januar 2026 hat unser Projektteam der „Humanitären Geste“ für Schülerinnen und Schüler der „Deutschen Schule“ ein Programm anlässlich des 82. Jahrestags der vollständigen Befreiung Leningrads von der Blockade durchgeführt. Es trug den Titel „Alltagsleben im belagerten Leningrad“.

Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf Gegenständen aus dem alltäglichen Leben der Leningrader. Wir sprachen darüber, was ein „Kanonenofen“ oder eine Ölfunzel ist; erfuhren, welche Rolle Lautsprecher und Metronom in der belagerten Stadt spielten, und erörterten, warum die Leningrader ihre Fenster abklebten und woher sie Wasser holten. Zu jedem Gegenstand lasen wir Auszüge aus Tagebüchern, um uns besser vorstellen zu können, in welchen Situationen diese „Symbole“ der Blockadezeit benutzt wurden.
Außerdem sahen wir uns historische Fotografien aus der Sammlung des „Rosfoto“-Museums an, die von dem Kriegsberichterstatter Boris Kudojarow stammen. Über ihn und andere Fotografen des belagerten Leningrad haben wir in einem eigenen Artikel berichtet.

Im zweiten Teil des Programms erwartete die Teilnehmenden ein Quiz, bei dem sie 16 Fragen beantworten mussten: Es ging um bekannte Persönlichkeiten und Gedenkorte in Petersburg bzw. Leningrad, aber auch um das kulturelle Leben der Stadt während der Blockade.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das Interesse an diesem wichtigen Thema und freuen uns auf weitere Veranstaltungen!