Erkundungstour „Erinnerung an die Blockade“: Resümee
Am gestrigen 17. September fand unsere Erkundungstour bzw. Stadtrallye „Erinnerung an die Blockade“ statt.
Dieses Veranstaltungsformat ist mittlerweile zu unserer „Visitenkarte“ geworden. Es gehört seit dem Projektstart 2019 zu all unseren Programmen dazu. Dieses Mal haben wir uns entschieden, die Veranstaltung auf Deutsch durchzuführen, sodass die Teilnehmer nicht nur neue Fakten über ihre Stadt erfahren, sondern auch die deutschen Bezeichnungen der jeweiligen Orte lernen (oder wiederholen).
Nach der Einteilung in Teams machten sich die Teilnehmer auf den Weg, um die ihnen gestellten Aufgaben zu lösen. Die Route führte durch das Stadtzentrum: von der Kasaner Kathedrale bis zum Fontanka-Fluss und zurück. Unter den Stationen waren die Blutskirche, der Benois-Flügel, das Puschkin-Denkmal, die Petersburger Philharmonie, das Theater der Musikkomödie, das Haus des Rundfunks, die Malaja-Sadowaja-Straße, die Anitschkow-Brücke und das Denkmal für das Blockadeeisloch.
Im Laufe der Erkundungstour erfuhren die Teilnehmer viele interessante Fakten über die Stadt: zum Beispiel, dass der Schöpfer des Puschkin-Denkmals auch das Monument für die heldenhaften Verteidiger Leningrads auf dem Platz des Sieges geschaffen hat oder dass der berühmte Satz „Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen“ von O.F. Bergholz stammt.
Nach der Auswertung erhielten die Teilnehmer kleine Preise in Form von Erzeugnissen des Projekts „Humanitäre Geste“. Wir hoffen, dass die Tour sie dazu inspiriert hat, sich auch in Zukunft weiter mit der Geschichte St. Petersburgs zu beschäftigen.

